Schittenhelm, Walter

 

Dienstgrad :      Oberfeldwebel

Nationalität :    deutsch

 

Geburtsdatum : 9.2.1919

Geburtsort :      Steffenswalde/Osterode (Ostpreußen) (heute Ostróda/PL)

 

Todesdatum :    18.12.1944

Todesort :         Gemarkung Wörsdorf, „In den Sieben Morgen“

Todesursache :  tödlicher Absturz bei Luftkampf

 

Eintrag des Sterbefalls im Standesamt:    StA I Berlin C2, Nr. Sch/9111

 

Lage auf dem Friedhof in

Block : 13                        Reihe : 6                         Grab : 124

 

Letzte Einheit :     4. Staffel/I. Gruppe Jagdgeschwader 11

 

Umgebettet am 20.4.1956 aus Wörsdorf, Gemeindefriedhof Feld VI Grab 107.

 

 

Walter Schittenhelm war Angehöriger der 4. Staffel in der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 11, welches am 17.12.1944 von Twente bei Enschede auf den Flugplatz Biblis verlegt wurde. Am 18.12.1944 befand er sich auf dem Rückflug von einem Feindflug in den Ardennenraum. Er flog an jenem Tag eine Focke-Wulf Fw 190 A-8 mit der Werknummer 733 991 und der Kennung "Grüne 7". Die Maschine wurde im September 1944 im Lizenzbau durch die Firma Ago in Oschersleben gefertigt. Walter Schittenhelm starb bei einem Absturz über Wörsdorf. Es ist jedoch nicht bekannt, ob die Maschine abgeschossen wurde oder aus anderen Gründen abstürzte. Es kann sein, dass Walter Schittenhelm infolge der Luftkämpfe über der Eifel bei Idstein abstürzte oder durch zwei amerikanische P-51 der 335th Fighter Squadron der 4th Fighter Group abgeschossen wurde; letztere meldete gegen 14.30 Uhr den Abschuss einer Fw 190 im Raum NÖ Frankfurt durch 1./Lt. Robert L. Stallings und Capt. William J. O'Donnell. Walter Schittenhelm versuchte wohl noch, sich mit dem Fallschirm zu retten, bei der Umbettung wurde im Grab ein roter Fallschirm gefunden. Das Umbettungsprotokoll weist als Verletzungen „Schädeldecke, Ober- und Unterarme sowie li. Bein zertr. und z.T. verkohlt“ auf. Walter Schittenhelm war etwa 1,72m groß. Er war verheiratet mit Maria Schittenhelm, geb. Stetza, wohnhaft in Groß Rünz/Mecklenburg.

 

Seine Mutter war Marie Schittenhelm aus Steffenswalde/Krs. Osterode.

 

 

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